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Wir hatten gegoogelt, dass es in Palafrugell ein Geschäft für Campingzubehör gibt. Tatsächlich war es ein Wohnwagenhändler, der auch einen Onlineshop betreibt. Witziger Weise hatte er aber gebrauchte Campingmöbel zu verkaufen und jetzt hat Tina eine Liege und Ekko einen Stuhl mit Fußteil. In Peñiscola waren höchste Einparkskills gefragt, um auf den Stellplatz zu kommen. Dann haben wir unsere neuen Möbel direkt ausprobiert und waren eine Stunde damit am Strand. Abends gab es dann, nicht ganz landestypisch, Raclette. Nach gut zwei Stunden Fahrt waren wir in Valencia und sind auf einem tollen Radweg direkt in die Stadt geradelt. Natürlich nicht ohne uns ein gutes Stück zu verfahren. Aber auch in der Stadt sind die Radwege super. Ein kurzer Stadtspaziergang zeigte uns, dass wir uns an unseren letzten Besuch 2016 nur noch schwach erinnern konnten. Vorbei an den schönen Orangenbäumen und bis zur Kathedrale haben wir es dann doch geschafft. Die Rückfahrt hat dann deutlich besser funktioniert. Heute dann die zweite Radtour in die wirklich sehr idyllische Altstadt. Eines der Highlights der Stadt ist der Zentralmarkt. Da bleiben kulinarisch keine Wünsche offen. Es waren am 22. Februar stolze 24 Grad und so ist es dann nochmal schöner. Nach dem Mittagessen haben wir uns noch das moderne Wahrzeichen von Valencia etwas genauer angeschaut. Die Citudat de les Arts i les Ciènces beinhaltet das größte Aquarium Europas, ein Wissenschaftsmuseum etc. und ist architektonisch sehr beeindruckend. Eingebettet ist das ganze Areal in einem trocken gelegten Flussbett (Turia),dort ziehen sich auch der Fahrradweg und viele Freizeitangebote auf einer Länge von knapp drei Kilometern quer durch die Stadt. Also alles in allem hat es uns richtig gut gefallen. Morgen geht’s dann nach Cabo de Gata, eine wüstenähnliche Gegend ganz im Südosten Spaniens.

Orangenbäume überall 
Mercado central 
Am Steand von Peñiscola 
Kathedrale 
Forum und Wissenschaftsmuseum 
Überall Wasserflächen 
Tolle 24 Grad beim Altstadtbumnel